Dünne und dicke feuerhemmende Beschichtungen für Stahlkonstruktionen

Dünne und dicke feuerhemmende Beschichtungen für Stahlkonstruktionen

Dickschichtige, feuerhemmende Beschichtung (nicht intumeszierend)

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Die Beschichtungsdicke variiert zwischen 8 mm und 50 mm, die Feuerwiderstandsdauer beträgt 0,5 bis 3 Stunden. Im Brandfall dehnt sich die Beschichtung nicht aus. Ihre flammhemmende Wirkung beruht auf Nichtbrennbarkeit, Wärmeabsorption und geringer Wärmeleitfähigkeit, wodurch der Temperaturanstieg des Stahls verzögert wird. Da die meisten Additive anorganisch sind, sind die Kosten niedrig. Die Beschichtung wird üblicherweise im Spritzverfahren für Innenräume aufgebracht, die eine Feuerwiderstandsdauer von mehr als 2 Stunden erfordern. Aufgrund der Schichtdicke sind ihre dekorativen Eigenschaften jedoch eingeschränkt.

Dickenstandards im Überblick:

  • Ultradünn: ≤3 mm

  • Dünnschicht: >3 mm und ≤7 mm

  • Dicke Ausführung: > 7 mm und 50 mm.

Dünnschicht-Flammschutzbeschichtung

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Die Dicke variiert zwischen 3 mm und 7 mm, die Feuerbeständigkeit beträgt maximal 2 Stunden. Im Brandfall dehnt sich das Material aus und schäumt auf, wodurch eine wärmeisolierende Schicht entsteht. Das Basismaterial besteht üblicherweise aus einem Latexpolymer (z. B. styrolmodifiziertem Acryl, Polyvinylacetat oder Vinylidenchloridemulsion), dem Flammschutzmittel beigemischt sind. Es besteht aus einer Basisschicht (Isolierung) und einer Deckschicht (Dekoration) und bietet eine ansprechendere Optik als dickere Beschichtungen.

Ultradünne feuerhemmende Beschichtung

Eine neuere Variante mit einer Dicke von maximal 3 mm. Sie dehnt sich unter Brandeinwirkung aus und schäumt zu einer dichten Isolierschicht auf. Die Anwendung erfolgt durch Sprühen, Streichen oder Walzen. Aufgrund ihrer feinen Viskosität, des geringen Profils und der hochwertigen Oberflächenbeschaffenheit ist sie besonders für freiliegende Stahlkonstruktionen geeignet.

Neue Normen (GB 14907-2018 & GB 51249-2017)

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Die 7-mm-Grenze existierte bereits in älteren Vorschriften. Nach den neuen Regeln gilt Folgendes:

  1. Ultradünn: Im Allgemeinen für Bewertungen <1,5h (Tatsächliche Produkte sind oft etwa 2 mm dick).

  2. Dünnschicht: Leuchtdauer bis zu 2 Stunden (Tatsächliche Produkte sind oft etwa 5 mm dick).

  3. Dicke Ausführung: Erforderlich für jede Feuerwiderstandsdauer von mehr als 2 Stunden.

Beispielhafte Dicke (basierend auf Herstellerprüfberichten):

  • 2,0h Bewertung: 4,8 mm ± 0,2 mm

  • 1,5h-Bewertung: 3,2 mm ± 0,2 mm

  • 1,0h Bewertung: 2,3 mm ± 0,2 mm

Baumethoden

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  1. Untergrundbehandlung: Staub, Öl und Rost entfernen. Eine alkalibeständige Rostschutzgrundierung auftragen.

  2. Verstärkung: Bei Stahlbreiten über 300 mm (H-Träger/Rechteckstahl) muss vor dem Beschichten ein Metallgitter (Stahlblechgitter) mit Schweißstäben oder Isoliernägeln befestigt werden.

  3. Anwendung:

    • Erste Schicht: Mit 3 % passendem Kleber und Wasser mischen. In einer Schichtdicke von < 5 mm aufsprühen.

    • Weitere Schichten: Die nächste Schicht auftragen, wenn die vorherige zu 70–80 % getrocknet ist (ca. 24 Stunden). Jede weitere Schicht kann 8–10 mm dick sein, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.

    • Oberflächenbeschaffenheit: Zwischen den Schichten nicht glätten; die Oberfläche rau (porös) lassen, um die Haftung der nächsten Schicht zu verbessern.

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